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Tiger

Meine absoluten Lieblingstiere sind die Tiger. Leider habe ich nur in Zoo’s echte Tiger gesehen. Ein Ziel für später ist auf jeden Fall die beeindruckenden Tiere in der freien Wildbahn, z.B. in Indien, zu sehen.

Der Sibirische Tiger

Er wird auch Amurtiger genannt und ist die größte lebende Katze der Welt mit seltener Anmut und Schönheit. Leider ist er im Freiland so selten, dass in Zoos ein Vielfaches des Wildbestandes lebt.Eigentlich lebt der Tiger nicht in Sibirien, sondern im Amur-Ussuri-Gebiet, wo die meiste Zeit des Jahres Schnee liegt. Deswegen ist das Winterfell im Gegensatz zum rötlichen Orangen der in wärmeren Klima lebenden Tigern mehr gelblich; sein helleres Fell verbirgt ihn sehr gut in d er schne ebedeckten Taigalandschaft. Da der Sibirische Tiger mit Temparaturen bis minus 45 Grad Celsius leben muss, hat er ein längeres und dichteres Fell als die in warmen Zonnen lebenden Tiger. Er ist außerdem die einzige Tigerrasse, die an Flanken und Bauch eine bis zu fünf Zentimer dicke Fettschicht gat, die ihn gegen die esigen Winde und extrem niedrigen Temperaturen schützt. Die Tiger werden zwischen 250 und 280kg schwer. Das Männchen ist ca. 2,7 - 3,8m lang. die Schulterhöhe beträgt 1,05 - 1,10m. Weibchen sind kleiner.

Lebensweise

Der Amurtiger lebt in sehr großen Territorien, die im einzelnen bis zu 3000 Quadratkilometer groß sein können. Wenn er in diesem Gebiet beständiger Nahrungsquellen findet, bleibt er manchmal jahrelang in den Grenzen seines Revieres. Wenn Beutetiere rar sind, kann es vorkommen, dass er Hausvieh und Hunde tötet. Sowohl Männchen als auch Weibchen markieren ihre Reviere mit Urin und Kratzspuren an bestimmten Bäumen. Es überschneiden sich nur Männchenreviere mit dener der Weibchen. Nur die Männchen verteidigen ihre Reviere auch gegen andere Männchen. Dabei konzentrieren sie sich auf die wichtigsten Teile wie die Grenzen zu einem Weibachenrevier oder Gebiete mit guten Beutetierbeständen. Das Tigermännchen führt ein einzelgängerisches Leben. Es ist Weibchen gegenüber tolerant, duldet jedoch auch, dass Tiere beiderleich Geschlechts sein Revier durchqueren. Tiger sind nachtaktiv und haben eine Lebenserwartung von ca. 15 Jahren.

Nahrung und Jagd

Trotz seiner großen Kraft und der scharfen Sinne muss der Tiger viel Zeit auf die Jagd verwenden, da er pro Tag ca. 9-10kg Fleisch frißt und in der Regel nur einer von zehn Angriffen erfolgreich ist. Der Tiger schleicht sich zehn bis 25m an sein Opfer heran, überfällt es dann mit einem plötzlichen Satz und packt es im Nacken; dabei bleiben die Hinterbeine fest am Boden. Kleine Beutetiere werden durch Nackenbiss getötet, größere Tiere (z. B. Hirsche, Wildschweine, Elche, Bären) erst niedergerissen und dann durch eine Biss in die Kehle erdrosselt. Verfehlt der Tiger seine Beute, verfolgt er sie vielleicht noch etwas 200 Meter, erwischt sie dann jedoch nur selten. Nach dem Töten des Beutetieres zieht es der Tiger in Deckung, meistens in Wassernähe. Dann frisst und trinkt er, bevor er die Überreste versteckt und zunächst einmal schläft. Anschließende kehrt er zurück und frisst den Rest. Vorher muss er alle etwaigen Nahrungskonkurrenten vertreiben.

Fortpflanzung

Ab spätestens dem 5. Lebensjahr ist der Tiger Geschlechtsreif. Es gibt keine feste Paarungszeit. Die Weibchen zeigen ihre Paarungsbereitschaft druch Urinmarkierungen und Kratzspuren an Näumen an. Da die Tiger meistens riesiege Reviere haben, macht sich das Weibchen manchmal selbst auf die Suche nach einem Partner. Das Weibachen ist nur drei bis sieben Tage empfängnisfähig. Während dieser Zeit wiederholt das Paar die Paarung mehrmals und bleibt die ganze Zeit beieinander. Dann verlässt das Männchen das Weibchen wieder und sucht ein neues. Nach etwa 95-112 Tagen werden auf einem Lager an einer geschützten Stelle zwei bis vier (selten bis zu sieben) blinde Junge geboren. Die Mutter säugt sie und läßt sie kaum allein. Die Augen der Jungen öffnen sich nach etwa zwei Wochen, wenn auch die ersten Zähne zu wachsen beginnen. Mit zwei Monaten verlassen die Jungen zum ersten Mal das Versteck. Die Mutter bringt ihnen nun Fleisch, säugt sie aber weiter, bis sie etwa fünf bis secks Monate alt sind. Zu diesem Zeitpunkt nimmt sie die Jungen schon auf Jagdzüge mit. Mit kaum einem Jahr gehen die Jungen bereits selbst auf Jagd, nachdem sie von der Mutter die wichtigsten Überlebenstechniken gelernt haben. Mit zwei Jahren können sie schon große Beute erlegen. Mit drei bis fünf Jahren verlassen sie die Mutter und suchen sich eigene Reviere.